DOSB-Gleichstellungspreis

Gesucht: Vorbilder für eine geschlechtergerechte Darstellung des Sports

Ausschreibung des DOSB-Gleichstellungspreises 2019

Forderungen nach gleichen Chancen für alle Geschlechter prägen die Diskussionen im Sport ebenso wie in vielen anderen gesellschaftlichen Bereichen.
Bei allem Stolz auf das bereits Erreichte ist bis zur tatsächlichen gleichberechtigten Teilhabe noch viel zu tun. Wir haben großartige Trainerinnen, Kampf- und Schiedsrichterinnen und Frauen in Vorständen und Präsidien - allerdings noch längst nicht genug, denn nur mit ihnen wird der Sport die großen Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft meistern.
Mit kluger Gleichstellungspolitik können wir gemeinsam gewinnen.
Deshalb sieht es der DOSB als besondere Aufgabe an, Leistungen und Verdienste für die Chancengleichheit von Frauen und Männern zu fördern und zu würdigen.

GIB GLEICHSTELLUNG EIN GESICHT

Wer kann sich bewerben?

Die Auszeichnung kann an

  • eine Person und/oder
  • ein Team und/oder
  • eine Institution

vergeben werden, die sich in vorbildlicher Weise für eine gerechte, faire Darstellung der Leistungen und des Wirkens aller Geschlechter im Sport einsetzt. Dies können Initiativen von Sportvereinen oder Sportverbänden sein, ebenso wie Beiträge aus Medien (Print, Hörfunk, TV, Social Media), Wissenschaft, Politik oder Wirtschaft.

Was zeichnet Sie aus und macht Ihr Engagement zu etwas Besonderem?

Zum Beispiel:

  • geschlechtergerechte Reportagen, Portraits, Interviews
  • ausgewogene Berichterstattung in geschlechtersensibler Sprache bzw. mit entsprechender Auswahl von Fotos und Filmsequenzen
  • Aktivitäten und/oder Initiative, die eine Zuweisung tradierter Geschlechterrollen vermeiden und aufbrechen
  • kontinuierliches Engagement in diesem Themenfeld
  • Beiträge von talentierten Nachwuchsjournalist*innen mit dem Fokus der geschlechtergerechten Darstellung 

Bewerben Sie sich mit Ihren Aktivitäten und Initiativen und zeigen Sie, was es heißt, sich für eine geschlechtergerechte Darstellung in den (Sport-)Medien einzusetzen.

Wie können Sie sich bewerben?

Füllen Sie dieses Bewerbungsformular aus. Gerne können Sie Videos, Bilder und weitere Dokumente mitschicken. Bitte senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung postalisch, per Fax oder per E-Mail an:

Deutscher Olympischer Sportbund
Gleichstellung im Sport
Otto-Fleck-Schneise 12
60528 Frankfurt am Main

Fax: +49 69 67001-411
E-Mail: gleichstellung@remove-this.dosb.de

Einsendeschluss ist der 1. September 2019

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Weitere Informationen

Eine Jury unter dem Vorsitz der DOSB-Vizepräsidentin Frauen und Gleichstellung Dr. Petra Tzschoppe entscheidet über die Vergabe des DOSB-Gleichstellungspreises, der mit 1.000 Euro dotiert ist.
Die Preisverleihung findet im Rahmen des DOSB-Kongresses "Augenhöhe oder Brustumfang: Geschlechtergerechte Darstellung in den (Sport-)Medien" am 28. September 2019 in Leipzig statt.

Über den DOSB-Gleichstellungspreis

Dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) ist die gleichberechtigte Teilhabe aller am Sport ein wichtiges Anliegen, er setzt sich gegen jede Form der Diskriminierung aufgrund des Geschlechts oder der sexuellen Orientierung ein. Mit dem Gleichstellungspreis würdigt der DOSB jährlich vorbildliches Engagement in diesem Handlungsfeld.

Hier finden Sie das Bewerbungsformular. 

Ihre Ansprechpartnerin für Rückfragen:
Frau Latzel
Referentin Chancengleichheit und Diversity
Tel: +49 696700-364
E-Mail: latzel@remove-this.dosb.de

Landessportbund Nordrhein-Westfalen ist der Preisträger 2018

Gratulation an den Landessportbund Nordrhein-Westfalen zur Auszeichnung mit dem Gleichstellungspreis des DOSB (v.li.): Bettina Martin (Landesvertretung MeckPom), Dr. Eva Selic, Dr. Brigit Palzkill, Dorota Sahle (alle 3 LSB BNRW), Steffi Nerius (Laudatorin), Dr. Petra Tzschoppe (DOSB), Juliane Seifert (BMFSFJ); Foto DOSB/Camer4

Gratulation an den Landessportbund Nordrhein-Westfalen zur Auszeichnung mit dem Gleichstellungspreis 2018 des DOSB (v.li.): Bettina Martin (Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern), Dr. Eva Selic, Dr. Brigit Palzkill, Dorota Sahle (Landessportbund NRW), Steffi Nerius (Laudatorin), Dr. Petra Tzschoppe (DOSB), Juliane Seifert (BMFSFJ); Foto DOSB/Camer4

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Laudatio von Steffi Nerius gehalten, lesen Sie hier

Zitat von Juliane Seifert, Staatssekretärin im Bundesfrauenministerium
„Gewalt gegen Frauen ist kein Problem am Rande unserer Gesellschaft. Nur wenn wir all unsere Kräfte bündeln, werden wir nachhaltig Erfolg haben. Deshalb ist es so wichtig, dass der DOSB und die Sportvereine auch auf das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ des Frauenministeriums hinweisen und mit Beratungsstellen kooperieren. Der Sport kann Frauen helfen, Hilfe zu finden. Sport schafft Gemeinsamkeit und Vertrauen. Ein Gespräch nach dem Training kann der Anfang sein, der Gewalt zu                                                                  entkommen.“

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