DOSB-Gleichstellungspreis

Jutta Heeß und der Tischtennisverein Leutzscher Füchse sind die Preisträger 2019

Jutta Heeß bei der Preisverleihung in Leipzig, Foto: DOSB/bewahrediezeit.de
Jutta Heeß bei der Preisverleihung in Leipzig, Foto: DOSB/bewahrediezeit.de

Die Journalistin Jutta Heeß (Deutschlandfunk Kultur) und der Leipziger Tischtennisverein Leutzscher Füchse sind die Preisträger des DOSB-Gleichstellungspreises 2019 in den Kategorien „Einzelperson“ bzw. „Organisation“.

DOSB-Präsident Alfons Hörmann und DOSB-Vizepräsidentin Frauen und Gleichstellung, Petra Tzschoppe, ehrten die Sieger*innen auf dem Kongress „Augenhöhe oder Brustumfang“, den der DOSB gemeinsam mit dem Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS) und mit Unterstützung des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) am Freitag in Leipzig ausrichteten.

Jutta Heeß wurde für ihre langjährige Berichterstattung über und für Frauen im Sport geehrt, wobei die Jury auch ganz besonders ihre gründliche Recherche und entsprechend faire Umsetzung würdigte. DOSB-Präsident Alfons Hörmann sagte: „Die Bandbreite der eingereichten Beiträge ist beeindruckend und überzeugend. Jutta Heeß spornt an, indem sie über Vorbilder oder funktionierende Förderung in Sportdeutschland berichtet. Und sie kritisiert, wo Gedankenlosigkeit und Ungerechtigkeit Gleichstellung im Breiten- wie im Spitzensport erschweren. Eine derart gekonnte mediale Begleitung des Themas ist wertvolle Unterstützung für alle, die sich Sport für Gleichstellung und Geschlechtergerechtigkeit einsetzen.“

Vertreter*innen der Leutzscher Füchse bei der Preisverleihung in Leipzig, Foto: DOSB/bewahrediezeit.de
Vertreter*innen der Leutzscher Füchse bei der Preisverleihung in Leipzig, Foto: DOSB/bewahrediezeit.de

Die Leutzscher Füchse zeigen laut DOSB vorbildlich, wie ein Sportverein für Frauensport werben kann. DOSB-Vizepräsidentin Petra Tzschoppe sagte: „Die Füchse spielen mit ihren Bundesligaund Oberligateams nicht nur hochklassig Tischtennis, sondern ebenso gekonnt auf der Klaviatur der Sozialen Medien. Verein, Spielerinnen und Übungsleitende posten auf allen Kanälen, sind omnipräsent und immer „am Ball“, professionell dabei unterstützt von beauftragten Journalist*innen. Die positive Selbstdarstellung hilft, weitere weibliche Mitglieder - Spielerinnen, Schiedsrichterinnen und künftig sicher auch Vorstandsfrauen – zu gewinnen.“ 

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