Ankündigung DOSB - Gleichstellungspreis 2018

Statement von Frau Ministerin zur Aktion Starke Netze gegen Gewalt

Von Gewalt sind viele Frauen betroffen. Das geht uns alle an! Mir ist es ein großes Anliegen, Gewalt gegen Frauen zu bekämpfen und sicherzustellen, dass Hilfe und Beratung schnell zur Verfügung stehen. Zum Beispiel mit dem Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen unter 08000 — 116 016. Das Engagement gegen Gewalt braucht aber auch eine starke Zivilgesellschaft. Es ist gut, dass sich der Deutsche Olympische Sportbund und seine Aktionspartner SO stark gegen Gewalt engagieren. Denn Sport kann viel bewirken: Sport macht Frauen und Mädchen stärker. Sport schafft Gemeinsamkeiten zwischen Menschen unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Herkunft und zwischen Frauen und Männern. Sport lehrt, respektvoll miteinander umzugehen und die Regeln einzuhalten. All das hilft, Gewalt zu verhindern. Herzlichen Glückwunsch zu 10 Jahren „Starke Netze gegen Gewalt" und alles Gute für die Aktion 2018!

Am 16. November 2018 findet in Berlin im Beisein der Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Juliane Seifert, die Verleihung des DOSB-Gleichstellungspreises 2018 statt.

Moderation: Ulrike Spitz (Pressesprecherin des DOSB)

Grußworte

Bettina Martin, Bevollmächtigte des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund und Staatssekretärin für Bundesangelegenheiten  Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern

Juliane SeifertStaatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 

Dr. Petra Tzschoppe, DOSB-Vizepräsidentin Frauen und Gleichstellung

Verleihung DOSB-Gleichstellungspreis 2018

 

Worum geht es?

Gleiche Chancen für alle - in einem respektvollen, gewaltfreien Sport! Es gibt viele Akteurinnen und Akteure (Sportvereine, Sportverbände und weitere Institutionen sowie Einzelpersonen), die sich in vorbildhafter Weise für eine Kultur im Sport einsetzen, die von Respekt und Wertschätzung geprägt ist und Diskriminierung und Gewalt keinen Raum lässt.

Auch Sie engagieren sich für eine respektvoll, gewaltfreie Kultur im Sport?

Die Auszeichnung wird an

  • eine Person und/oder
  • eine Institution

vergeben, die sich in vorbildlicher Weise für eine respektvolle Kultur und damit insbesondere gegen sexualisierte Gewalt im Sport engagiert.

Was steht hinter dem Preis?

Dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) ist die gleichberechtigte Teilhabe von Männern und Frauen ein wichtiges Anliegen, er setzt sich gegen jede Form der Diskriminierung aufgrund des Geschlechts oder der sexuellen Orientierung ein und fördert die Akzeptanz gegenüber Personen anderer geschlechtlicher Identitäten. Mit dem Gleichstellungspreis würdigt der DOSB vorbildliches Engagement in diesem Handlungsfeld

Mit der Aktion "Starke Netze gegen Gewalt" kämpft der DOSB seit nunmehr zehn Jahren gemeinsam mit Partner/innen und den Sportvereinen gegen "Gewalt an Mädchen und Frauen". Das Jubiläum der Aktion ist Anlass, den DOSB-Gleichstellungspreis 2018 für spielhaftes Engagement zur Prävention von (sexualisierter) Gewalt und zur  Herstellung einer respektvollen Kultur im Sport auszuschreiben.

Sexualisierte Gewalt tritt in vielerlei Formen auf und ist keineswegs ein Phänomen bestimmter sozialer Gruppen. Grenzverletzungen treffen Menschen jedes Alters und Geschlechts, aller Schichten, unterschiedlicher ethnischer Zugehörigkeiten, mit und ohne Behinderung. Der DOSB und die Deutsche Sportjugend im DOSB (dsj) treten daher zusammen für eine flächendeckende Prävention von sexualisierter Gewalt an.

"(...) Gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern ist wertvolle Voraussetzung für gute Arbeit im Sportverein, im Sportverband und unter dem Dach des DOSB. Die Potentiale von Frauen bieten wichtige Chance für zukunftsfähige Sportvereine und für eine Gesellschaft, in der jede und jeder Einzelne Fähigkeiten und Kenntnisse vollumfänglich einbringen kann." (Alfons Hörmann, DOSB-Präsident, anlässlich der Verleihung des DOSB-Gleichstellungspreises 2017)

Preisträgerinnen 2017

v.l.n.r Alfons Hörmann (DOSB-Präsident), Anna Maria Besold (Gleichstellungspreisträgerin) und Dr. Petra Tzschoppe (Vizepräsidentin Frauen und Gleichstellung)v.l.n.r Alfons Hörmann (DOSB-Präsident), Sabrina Steffens (Gleichstellungspreisträgerin) und Dr. Petra Tzschoppe (Vizepräsidentin Frauen und Gleichstellung)

Bild links: v.l.n.r  Alfons Hörmann (DOSB-Präsident), Anna Maria Besold (Gleichstellungspreisträgerin) und Dr. Petra Tzschoppe (Vizepräsidentin Frauen und Gleichstellung)

Bild rechts: v.l.n.r Alfons Hörmann (DOSB-Präsident), Sabrina Steffens (Gleichstellungspreisträgerin) und Dr. Petra Tzschoppe (Vizepräsidentin Frauen und Gleichstellung) 

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