Queerer Sport

BundesNetzwerkTagung der queeren Sportvereine 2020

Vom 22.-28. November 2020 fand die dritte BuNT erstmals im digitalen Format statt.

In zwölf Veranstaltungen, verteilt auf sieben Tage, richtete das bundesweite Organisationsteam (BuNT-Team) den Fokus einerseits auf Information und Aufklärung über sexuelle und geschlechtliche Vielfalt im Sport sowie Sensibilisierung für einen passenden Umgang mit Stereotypen, Rollenklischees oder gendersensibler Sprache. Andererseits standen notwendige strukturelle Veränderungen zur Diskussion, die in Breiten- und Leistungssport gleichermaßen etabliert und finanziert werden müssen.

Aus Sicht des BuNT-Teams war diese 3. BuNT ein voller Erfolg, der die Anstrengungen der vergangenen Monate vergessen lässt. So ist es gelungen, im digitalen Format mehr als 150 Menschen aus organisiertem Sport, Wissenschaft, Politik und Verwaltung zu motivieren, sich gemeinsam über Chancengleichheit, Gerechtigkeit und Fairness im Sport auszutauschen.

Dokumentation der BuNT 2020

Hier geht's zum DOSB Pressebericht

Hier gehts zur Nachberichterstattung des LSB Sachsen-Anhalt

Dokumentation BuNT 2019 - Hamburg

Dokumentation BuNT 2018 - Berlin

Sportministerkonferenz - "Bremer Erklärung"

 

„Sport bietet Gelegenheit zur Öffnung für vielfältige Lebensentwürfe“

Die Sportministerinnen und Sportminister der Länder haben auf ihrer Jahrestagung, der Sportministerkonferenz (SMK), am 12. November 2020 die Bremer Erklärung beschlossen. Darin enthalten sind, unter anderem, weitreichende Empfehlungen zum Umgang mit sexueller und geschlechtlicher Vielfalt im Sport sowie zur Prävention sexueller Gewalt und gegen Rassismus im Sport.

News & Termine

News "Queerer Sport"

DOSB unterstützt #ihrkönntaufunszählen

Unter #ihrkönntaufunszählen setzt sich der DOSB für ein gleichberechtigtes Miteinander, für Respekt und Wertschätzung aller Menschen im Sport ein.

mehr

Themenfelder

Geschlechtsidentität

Die Geschlechtsidentität umfasst geschlechtsbezogene Aspekte der menschlichen Identität. Der Begriff verdichtet im öffentlichen und wissenschaftlichen Diskurs verschiedene Aspekte des Erlebens von Zugehörigkeit zu einem Geschlecht. Dabei geht es um die Fragen, welchem Geschlecht eine Person angehört, ob sie sich ihrem biologischen Geschlecht entsprechend oder davon verschieden erlebt und das zum Ausdruck bringen kann, und ob sie die damit verbundene Rolle in sexuellen und sozialen Situationen unmissverständlich und mit Erfolg zu entfalten vermag. (Quelle) Unter Geschlechtsidentität fällt unter anderem auch die Transidentität, sowie die Intersexualität.

Mehr dazu
Charta der Vielfalt

Die Charta der Vielfalt ist eine Unternehmensinitiative zur Förderung von Vielfalt in Unternehmen und Institutionen. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel ist Schirmherrin. Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Aydan Özoğuz, unterstützt die Initiative.

Die Initiative will die Anerkennung, Wertschätzung und Einbeziehung von Vielfalt in der Unternehmenskultur in Deutschland voranbringen. Organisationen sollen ein Arbeitsumfeld schaffen, das frei von Vorurteilen ist. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität.

Die Charta der Vielfalt wurde von Daimler, der BP Europa SE (ehemals Deutsche BP), der Deutschen Bank und der Deutschen Telekom im Dezember 2006 ins Leben gerufen. Mehr als 1.750 Unternehmen und öffentliche Einrichtungen haben die Charta der Vielfalt bereits unterzeichnet und kontinuierlich kommen neue Unterzeichner hinzu.

Der DOSB unterzeichnete die Charta im Dezember 2007.

(Quelle: Charta-der-Vielfalt.de)

Die Charta im Wortlaut