Starke Netze knüpfen für mehr Frauen im Sport

Am 22./23. März 2019 trafen sich die Frauenvertreterinnen der Spitzensport-Verbände in Hamburg.

Frauenvertreterinnen der Spitzensportverbände auf der Terrasse der Rudergemeinschaft HANSA. Foto: Fatma Keckstein/Anke Rottmann
Frauenvertreterinnen der Spitzensportverbände auf der Terrasse der Rudergemeinschaft HANSA. Foto: Fatma Keckstein/Anke Rottmann

Mit viel Dampf und Spaß in einen Tagungs-Tag starten? Das geht! Denn bevor die Sitzung der Frauenvertreterinnen in den Spitzensport-Verbänden 2019 richtig startete, hieß es erst einmal: Alle Frauen an Bord! Mit dem Museumsdampfer „St. Georg“ ging es, natürlich unter dem Kommando einer Kapitänin, über die Kanäle Richtung Tagungsort. 

Dort stand dann vor allem ein Thema auf dem Plan: Starke Netze knüpfen für mehr Frauen in Deutschlands Sportlandschaft. Wie das geht machten Fatma Keckstein, Deutscher Ju-Jutsu Verband und Katharina von Kodolitsch, Deutscher Ruderverband,  in Hamburg dann auch gleich mal vor: Gemeinsam waren die Vertreterinnen dieser so verschiedenen Sportarten Gastgeberinnen für Frauenvertreterinnen aus 25 Spitzensport-Verbänden.

Was sie eint? Das Wissen, das Frauen fast ausnahmslos in der deutschen Sportlandschaft weniger vertreten sind als Männer. Spätestens in den Führungsebenen der Verbände sind sie leider so selten wie rosa Zebras. Warum ist das so und vor allem, wie können wir für mehr Ausgewogenheit der Geschlechter im Sport sorgen? Diese Leitfrage stellten sich also die Teilnehmerinnen am 23. März 2019 in Hamburg.

Für eine gute Arbeitsatmosphäre unter Menschen, die einander zum Teil noch nie zuvor begegnet waren hatten die Veranstalterinnen Fatma und Katharina einiges aufgefahren. Der Abend vor der Sitzung begann mit einem gar nicht förmlichen Empfang in der „Gondel“, einem Lokal direkt am Alsterkanal gelegen.  Mit einem Impulsreferat präsentierte Fatma dabei das Werden und Wirken des Deutschen Ju-Jutsu Verbandes in den vergangenen Jahrzenten. Nach diesem Input leitete sie ihre Gäste zu einem „Speed-Dating“  an und schuf so die Stimmung für einen vergnüglichen Abend mit angeregten Gesprächen.

Für die Sitzung am nächsten Morgen hatte Katharina, die Präsidentin der Rudergemeinschaft HANSA, in die Räume ihres traditionsreichen Hauses an der Außenalster geladen.
Die Anfahrt ihrer Gäste hatten die beiden Organisatorinnen ganz hanseatisch mit der Sonderfahrt auf dem Museumsdampfer St. Georg ermöglicht.

Im Anschluss an Katharinas Führung durch die Welt der Ruderer präsentierte Filmproduzentin Silvia Weihermüller ihren beeindruckenden Dokumentarfilm „ROWHOME“, der 4 Frauen bei ihrer Überquerung des Atlantiks im Ruderboot begleitetet.

Dank dieses dynamischen Morgens starteten die Verbandsvertreterinnen motiviert in die eigentliche Sitzung. In Kurzreferaten stellte jede die Projekte, Erfolge und Hindernisse ihrer frauenspezifischen Verbandsarbeit vor. So entstand bis zum Nachmittag eine vielfältige Wandzeitung der deutschen Frauen-Sport-Welt, in der neue Ideen und Probleme gleichermaßen sichtbar wurden. 

Fazit der Sitzung: Beim Erfahrungsaustausch und gemeinsamen Events über alle Verbandsgrenzen hinweg gewinnen alle. Wir können uns also auf neue spannende Verknüpfungen im Sport freuen – mit dem  Ziel: Mehr Frauen für alle Ebenen des Sports gewinnen!                                                                               

(Quelle: DJJV/Anke Rottmann)


  • Frauenvertreterinnen der Spitzensportverbände auf der Terrasse der Rudergemeinschaft HANSA. Foto: Fatma Keckstein/Anke Rottmann

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