Olympiasieger beteiligen sich an GQ-Aktion #Mundpropaganda

Die Goldmedaillengewinner von London, Julius Brink und Jonas Reckermann, setzen in der aktuellen Ausgabe der GQ ein Zeichen gegen Homophobie.

Kampagne gegen Homophobie: Jonas Reckermann und Julius Brink. Foto: GQ
Kampagne gegen Homophobie: Jonas Reckermann und Julius Brink. Foto: GQ

Die Beachvolleyball-Olympiasieger Julius Brink und Jonas Reckermann haben in der aktuellen Ausgabe des Männer-Magazins GQ zusammen mit elf weiteren heterosexuellen deutschen Stars ein Zeichen gegen Homophobie gesetzt. Für die Aktion #Mundpropaganda – Gentlemen gegen Homophobie ließen sie sich küssend fotografieren.

Jonas Reckermann, Goldmedaillengewinner in London, sagte: „Es war uns wichtig, gerade weil es ein Zeichen ist. (…) Und es ist schon ein ernstes und wichtiges Thema, wie ich finde. Ich fand das eine gute Gelegenheit, ein Ausrufezeichen zu setzen.“

Sein Londoner Partner Julius Brink, der nach dem Karriereende von Jonas Reckermann mit einem neuen Partner weiterspielt, meinte in Bezug auf Homosexualität unter Sportlern: „Ich würde mir wünschen, dass gerade der olympische Gedanke frei von Barrieren ist. Wir im Sport sind da ja oftmals auch Vorreiter, dass diese Barrieren, die irgendwo aufgrund von rassistischen oder sexuellen Problemen entstanden sind, dass die einfach im Sport nichts zu suchen haben.“

Neben Brink und Reckermann beteiligten sich auch Herbert Grönemeyer und August Diehl, die Bands Fettes Brot und Revolverheld, die Schauspieler Kostja Ullmann und Ken Duken sowie die Rapper Moses Pelham und Thomas D an der Initiative. Ziel ist es, ein Zeichen gegen Intoleranz, Ausgrenzung und Diskriminierung von Homosexuellen zu setzen.

Weitere Informationen unter:

#Mundpropaganda im Netz

Opens external link in new windowwww.gq.de/mundpropaganda (Sonderseite zur Initiative)

mundpropaganda.gq.de (Redaktionsblog)

Twitter: #mundpropaganda

Facebook: https://www.facebook.com/gqmundpropaganda

(Quelle: Pressemitteilung GQ / DOSB)

 

Dazu die komplette Pressemitteilung von GQ:  

PRESSEMITTEILUNG

GQ startet Aktion „#Mundpropaganda – Gentlemen gegen Homophobie“ und ruft zu Toleranz auf

Auf Initiative des Männer-Stil-Magazins setzen 13 deutsche heterosexuelle Stars küssend ein Zeichen gegen Schwulenfeindlichkeit

München, 11. Dezember 2013. In vielen Bereichen unserer Gesellschaft und noch viel mehr in anderen weniger liberalen Ländern der Welt, ist Homophobie weiterhin gang und gäbe. Mit der Aktion „#Mundpropaganda – Gentlemen gegen Homophobie“ setzt das Männer-Stil-Magazin GQ Gentlemen’s Quarterly nun ein Zeichen gegen Intoleranz, Ausgrenzung und Diskriminierung von Homo-sexuellen.

13 heterosexuelle deutsche Stars beteiligen sich an der Initiative mit ebenso mutigen wie einzigartigen Bildern, auf denen sie sich küssen. Die Aktion „Mundpropaganda – Gentlemen gegen Homophobie“ startet am 12. Dezember mit der Januar-Ausgabe von GQ und findet medienübergreifend auf allen Kanälen der Marke statt. Mit dem Aktions-Visual, das dem Magazin als Aufkleber beiliegt, fordert GQ auf, die Initiative zu unterstützen. 

13 prominente Gentlemen gegen Homophobie

Herbert Grönemeyer und August Diehl, die Bands Fettes Brot und Revolverheld, die Schauspieler Kostja Ullmann und Ken Duken, Rapper Moses Pelham und Thomas D sowie die Beachvolleyball-Olympiasieger Julius Brink und Jonas Reckermann haben sich auf Initiative von GQ in Fotostudios in Frankfurt, Köln, Hamburg und Berlin paarweise getroffen, um sich zu küssen. Entstanden sind dabei sechs überraschend leidenschaftliche Bilder. Sie sind ein Zeichen der Solidarität und des Protests gegen Homophobie, die wie die jüngsten Beispiele aus Russland oder Frankreich zeigen, noch immer weit verbreitet ist.

„Die Intoleranz, die Homosexuellen weiterhin entgegenschlägt, ist erschreckend. Es geht uns mit #Mundpropaganda darum, ein klares Zeichen gegen Intoleranz und für eine freie Gesellschaft zu setzen und aufzurufen, diesen Gedanken weiterzutragen“, so GQ-Chefredakteur José Redondo-Vega. „Sich küssende Heteros – dieser Mut ist absolut bewundernswert, erst recht, wenn man in der Öffentlichkeit steht. Die Absagen, die wir auf der Suche nach Unterstützern für diese Initiative bekamen, haben uns gezeigt, dass selbst in Deutschland noch ein weiter Weg zu gehen ist.“

GQ ruft auf allen Kanälen zur Unterstützung auf

In der Januar-Ausgabe von GQ Gentlemen’s Quarterly, die am 12. Dezember an den Kiosk kommt und auch als ePaper erhältlich ist, finden Leser neben der 8-seitigen Strecke auch den Kampagnen-Sticker, mit dem sie selbst Solidarität für

die Initiative demonstrieren können. Neben den Bildern zählt ein Kampagnen-Video auf GQ.de, das mit Szenen aus den Fotoshootings und Statements der beteiligten Stars den Kern der Idee transportiert, zu den Herzstücken der Aktion.

Weitere Informationen und Videos mit Interviews der 13 Prominenten bietet ein Special auf GQ.de. In einem speziell für die Aktion eingerichteten Redaktionsblog berichtet GQ über Hintergründe und aktuelle Reaktionen zur Initiative. Auch im Social Web ruft GQ zur Unterstützung auf: Auf einer Facebook-Seite zur Initiative finden User ab dem 12.12. eine App, mit der sie sich das Aktions-Visual direkt auf das eigene Profilbild heften können. Auf Twitter ermutigt GQ unter dem Hashtag #Mundpropaganda sich an einer offenen Diskussion zu beteiligen.


  • Kampagne gegen Homophobie: Jonas Reckermann und Julius Brink. Foto: GQ
    Kampagne gegen Homophobie: Jonas Reckermann und Julius Brink. Foto: GQ

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