Bundesweiter Auftakt der FrauenSportWochen 2009 in Essen

„Willst Du mit mir gehen?“ Diese Frage stellt (leider) nicht eine der drei hübschen Schirmherrinnen der Frauensportwochen 2009, sondern ein Schrittzähler.

Meike Schröer (LSB), Petra Fischer (espo), Ilse Ridders-Melchers (DOSB-Vizepräsidentin, Gisela Hinnemann (LSB-Vizepräsidentin), Karsten Peipe (Kur vor Ort) in Essen.  Foto: huwifoto
Meike Schröer (LSB), Petra Fischer (espo), Ilse Ridders-Melchers (DOSB-Vizepräsidentin, Gisela Hinnemann (LSB-Vizepräsidentin), Karsten Peipe (Kur vor Ort) in Essen. Foto: huwifoto

Der bittet alle, die die Frage mit „ja“ beantwortet haben, täglich 3.000 Schritte extra zu gehen. „Deiner Gesundheit zuliebe…“

Eine Woche vor der bundesweiten Auftaktveranstaltung der FrauenSportWochen 2009 im Essener Grugapark stellten der Deutsche Olympische Sportbund, der Landessportbund NRW und der Essener Sportbund das Mitmach-Programm vor, das vier Monate lang viele bisher weniger aktive Frauen der Sportbewegung zuführt.

„Frauen gewinnen – für Bewegung und Gesundheit!“ ist das Motto und DOSB-Vizepräsidentin Ilse Ridders-Melchers kündigte an, dass sie gemeinsam mit Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt am Freitag, 15. Mai, um 15.30 Uhr und „hoffentlich vielen Frauen“ im blühenden Grugapark die 3.000 Schritte als Spaziergang absolvieren will. Anschließen werden sich DOSB-Präsident Thomas Bach und die drei Schirmherrinnen Kati Wilhelm, Steffi Jones und Anna Dogonadze. Neben den Frauen und Mädchen aller Altersgruppen, mit und ohne Verein, dürfen sich auch die „Herren der Schöpfung“ dem Spaziergang anschließen, versicherte Ilse Ridders-Melchers, denn „Bewegung hat noch keinem geschadet…“ Sie selber hat auch nach dem Ende der Tenniskarriere kein Problem damit – „drei Windhunde sorgen mindestens zweimal am Tag für reichlich Bewegung, auch bei Frauchen, da bekommt man in frischer Luft den Kopf frei für neue Ideen…“

Auch LSB-Vizepräsidentin Leistungssport Gisela Hinnemann geht mit gutem Beispiel voran. Die Pädagogin an der Eliteschule des Sports, dem Helmholtzgymnasium: „Das schaffe ich spielend. Die Faustregel lautet Treppe laufen, der Aufzug ist tabu. Hinzu ein kleines Programm Kraft- und Ausdauertraining, Radfahren und Spazierengehen.“

Ein besonderes Bonbon wird den Sportvereinen, die ein umfassendes Materialpaket anfordern können, kredenzt: Alle, die sich frühzeitig anmeldeten, nehmen an einer Tombola teil, die zehn ausgesetzten 500 Euro-Scheine werden bei der Auftaktveranstaltung im Kurhaus Essen verlost.

Ein „dickes Dankeschön“ gab es vom DOSB für den LSB Nordrhein-Westfalen und den innovativen Essener Sportbund (ESPO): „Von Frankfurt aus hätten wir das so nicht leisten können“, sagte die DOSB-Vizepräsidentin. „Als weitere Zielgruppe der FrauenSportWochen“, so die Frauenbeauftragte des ESPO, Alexandra Becker, zählen „die überdurchschnittlich vielen Migrantinnen im Ruhrrevier“.


  • Meike Schröer (LSB), Petra Fischer (espo), Ilse Ridders-Melchers (DOSB-Vizepräsidentin, Gisela Hinnemann (LSB-Vizepräsidentin), Karsten Peipe (Kur vor Ort) in Essen.  Foto: huwifoto
    Meike Schröer (LSB), Petra Fischer (espo), Ilse Ridders-Melchers (DOSB-Vizepräsidentin, Gisela Hinnemann (LSB-Vizepräsidentin), Karsten Peipe (Kur vor Ort) in Essen. Foto: huwifoto

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