Theorie im Praxistest: DOSB-Mentoring-Teams zu Gast bei der 10. Mitgliederversammlung des DOSB

Eines ist schon mal sicher, wie richtig genetzwerkt wird, das lässt sich kaum besser beobachten und testen, als auf der DOSB-Hauptveranstaltung des Jahres – der DOSB-Mitgliederversammlung.

 

(ein Teil der) Mentees und Mentor/innen, Foto: DOSB
(ein Teil der) Mentees und Mentor/innen, Foto: DOSB

Grund genug auch die einzuladen, die sich mit dem Gedanken tragen, künftig beispielsweise als Sportfunktionärinnen, Führungskräfte, als Trainerinnen oder Managerinnen das Geschehen des Sports und dessen Umfeld mitzugestalten. Mithin trafen sich die Teilnehmenden des DOSB-Mentoring-Programms im Rahmen ihres Zwischenbilanz-Treffens vom 5. bis 7. Dezember in Dresden.

Und darum geht es: Unter dem Motto „Mit dem gemischten Doppel an die Spitze!“ möchte der DOSB weibliche Nachwuchskräfte – vor allem ehemalige Leistungssportlerinnen – für eine hauptberufliche oder ehrenamtliche Karriere im organisierten Sport gewinnen. Erfahrene Mentorinnen und Mentoren aus dem Sportbereich – u.a. Dr. Petra Tzschoppe und Christian Breuer – unterstützen die ehemaligen Athletinnen ein Jahr lang auf ihrem Weg durchs Studium und in den Job mit intensivem Erfahrungsaustausch. Jeweils eine Mentorin bzw. ein Mentor bildet mit einem Mentee ein Team – das gemischte Doppel.

Im Zwischenbilanz-Treffen tauschten sich Mentees und Mentoren unter der Leitung von Kirsten Witte-Abe, Leiterin des Programms und stellvertretende Ressortleiterin Chancengleichheit und Diversity des DOSB, über ihre ersten Erfahrungen in der Zusammenarbeit aus. Darüber hinaus ging es darum, das Netzwerk innerhalb der Gruppe zu stärken, mithin die anderen Mentees und Mentor/innen samt ihrer Erfahrungen und Kompetenzen intensiver kennenzulernen.

Die wichtigsten Ergebnisse: Für alle sind die Kommunikation und der Erfahrungsaustausch im Doppel entscheidende Aspekte. Für die Gespräche über persönliche Entwicklungen, Probleme und Ziele sind Vertrauen, Verlässlichkeit und Empathie nötig. Kennzeichnend für die Zusammenarbeit sind das Hineinschnuppern in Sportstrukturen, das sogenannte Shadowing – also die Begleitung der Mentorin oder des Mentors in seinen beruflichen Prozessen – sowie der Ausbau eines persönlichen Netzwerkes.

Alle Mentees eint die Motivation, ihre Berufung im Sport finden – ob hauptberuflich innerhalb einer Sportorganisation, auf dem freien Markt oder „nebenbei“ als Ehrenamtlerin. Und sie sind auf dem besten Weg, dieses Ziel auch dank eines guten, belastbaren Netzwerkes zu erreichen.

Weitere Informationen über das Programm sowie eine Übersicht über die Mentees, Mentorinnen und Mentoren finden sich hier >>> 


  • (ein Teil der) Mentees und Mentor/innen, Foto: DOSB
    (ein Teil der) Mentees und Mentor/innen, Foto: DOSB

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