Informationen zur 55. Sprecherinnen-Sitzung

Zu ihrer 55. Sitzung traf sich die Gruppe der Sprecherinnen der Frauen-Vollversammlung am 30. April in Frankfurt am Main.

v. r. n. l.: Kirsten Witte-Abe, Mona Küppers, Dr. Petra Tzschoppe, Sybille Hampel, Kloty Schmöller, Silke Renk-Lange, Natalie Rittgasser und Katharina Latzel
v. r. n. l.: Kirsten Witte-Abe, Mona Küppers, Dr. Petra Tzschoppe, Sybille Hampel, Kloty Schmöller, Silke Renk-Lange, Natalie Rittgasser und Katharina Latzel

Liebe Frauenvertretungen,
liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

zunächst wurde über aktuelle Themen und Aktivitäten im DOSB und den Verbändegruppen berichtet. Dabei ging es um die Aufgaben- und Effizienzanalyse des DOSB, für die neben Mitarbeitenden des DOSB auch Mitgliedsorganisationen und weiter Anspruchsgruppen des DOSB befragt. Einige Sprecherinnen wurden durch ihre Präsidenten themenbezogen in die Beantwortung einbezogen. Weiterhin wurde auf das 10jährige Gründungsjubiläum des DOSB am 20. Mai vorausgeblickt, beim Festakt in der Paulskirche werden Bundeskanzlerin Merkel sowie IOC-Präsident Bach anwesend sein. An diesem Tag wird auch die neue Geschäftsstelle des DOSB am alten Standort, in der Otto-Fleck-Schneise 12, offiziell eingeweiht.

Im Rückblick wurde die gelungene Auftaktveranstaltung der Aktion „Starke Netze gegen Gewalt“ gewürdigt, die wir am 12. März gemeinsam mit dem Bayerischen Landessportverband im Landesfunkhaus des Bayerischen Rundfunks gestaltet haben. Dank des Engagements von Kloty Schmöller und ihrem Team zeichnete sich die Veranstaltung durch interessante und wertvolle Diskussionen, gepaart mit interaktiven Demonstrationen rund um den Schutz vor gewaltsamen Übergriffen, aus und fand sehr gute Resonanz.

Im Sinne des intensiven Engagements des DOSB gegen sexualisierte Gewalt hat Petra Tzschoppe in ihrer Funktion als DOSB-Vizepräsidentin die Initiative „Nein heißt Nein!“ mit unterzeichnet hat. Hintergrund dieser Initiative ist die Debatte im Bundestag über die Neufassung der §§ 177 und 179 des Sexualstrafrechts. Das vom Deutschen Frauenrat gegründete „Bündnis Nein heißt Nein“ formulierte aus diesem Anlass einen Offenen Brief an Bundeskanzlerin Merkel und alle Bundestagsabgeordneten, in dem gemeinsam mit anderen Frauen- und Menschenrechtsorganisationen und zahlreichen Unterstützer/innen eine grundlegende Überarbeitung des vorliegenden Regierungsentwurfs  gefordert wird.  Denn mit dem bisherigen Gesetzentwurf würden zwar einige Schutzlücken geschlossen, doch das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung weiterhin nicht ausreichend anerkannt.

Ausgewertet haben wir auch die Treffen der Frauenvertretungen der Verbändegruppen. Sybille Hampel, Sprecherin der (nicht-olympischen) Spitzenverbände, und Silke Renk-Lange, Sprecherin der Landessportbünde, hatten diese erstmals nach ihrer Wahl in die Funktion als Sprecherin mit zu verantworten. Petra Tzschoppe hatte gemeinsam mit Kirsten Witte-Abe bzw. Natalie Rittgasser für den DOSB an allen drei Treffen mitgewirkt, um aktuelle und künftige gleichstellungspolitische Aktivitäten mit den Teilnehmerinnen zu diskutieren. Alle Treffen waren von dem Anliegen geprägt,  den Austausch über gleichstellungspolitische Aktivitäten zu intensivieren. Vor allem das Treffen Spitzenverbände am 5./6. Februar in Hamburg bot dafür gute Gelegenheit. Die Treffen der Landessportbünde Süd, 15./16. April in Leipzig sowie der Landessportbünde Nord, 22./23. April in Bremen, beinhalteten jeweils Fortbildungseinheiten. Diskutiert wurde bei den Landessportbünden, ob es eine Neuauflage der Treffen für die hauptberuflichen und ehrenamtlichen Frauen- und Gleichstellungsvertretungen geben sollte, die der DOSB zuletzt in 2012 organisiert hatte. Über einen entsprechenden Vorschlag soll im Rahmen der 11. Frauen-Vollversammlung am 8./9. Oktober 2016 in Hannover befunden werden.

Zentrales Thema unserer Beratung war die Diskussion unserer Strategie „Gleichstellung im Sport“, die wir in Begleitung der Führungs-Akademie des DOSB entwickeln. Kirsten Witte-Abe präsentierte den aktuellen Stand, dem folgte ein ideenreicher und konstruktiver Meinungsaustausch zu inhaltlichen Schwerpunkten und den weiteren Schritten der Umsetzung. Vorgestellt und weiter diskutiert werden soll dieses Strategiepapier gemeinsam mit den Delegierten der 11.  Frauen-Vollversammlung.

Der Vorbereitung der diesjährigen Frauen-Vollversammlung und der Vergabe des Gleichstellungspreises war ein weiterer Tagesordnungspunkt gewidmet. Wir wollen ein möglichst gute Verknüpfung mit der unmittelbar davor stattfindenden  DOSB-Bundeskonferenz „Schlüsselfigur Trainer/in“ erreichen.

Nächste wichtige Termine sind:

-       11. Juni, Frankfurt am Main: Workshop „Mehr Trainerinnen im (Spitzen)Sport),

-       8./9. Juli, Frankfurt am Main: Auftaktveranstaltung des 3. DOSB-Mentoring-Programms,

-       7./8. Oktober, Hannover: DOSB-Konferenz „Schlüsselfigur Trainer/in,

-       8./9. Oktober, Hannover: 11. DOSB-Frauen-Vollversammlung.

Unsere nächste Sprecherinnen-Sitzung ist vor dem Auftakt des Mentoring-Programms am 8. Juli in Frankfurt am Main geplant, wir werden darüber gern berichten.

Mit sportlichen Grüßen

Dr. Petra Tzschoppe, Vizepräsidentin Frauen und Gleichstellung, gemeinsam mit Sybille Hampel, Mona Küppers, Silke Renk-Lange, Kloty Schmöller, Gabriele Wrede als Gruppe der Sprecherinnen der Frauen-Vollversammlung


  • v. r. n. l.: Kirsten Witte-Abe, Mona Küppers, Dr. Petra Tzschoppe, Sybille Hampel, Kloty Schmöller, Silke Renk-Lange, Natalie Rittgasser und Katharina Latzel
    v. r. n. l.: Kirsten Witte-Abe, Mona Küppers, Dr. Petra Tzschoppe, Sybille Hampel, Kloty Schmöller, Silke Renk-Lange, Natalie Rittgasser und Katharina Latzel

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