Ganztägige Fachtagung zum Thema "Sport und Integration" des Innenministeriums NRW

Ganztägige Fachtagung zum Thema "Sport und Integration" des Innenministeriums NRW und der Katholischen Akademie "Die Wolfsburg" in Kooperation mit dem LandesSportBund NRW und dem Zentrum für Türkeistudien am 09. Dezember 2006 in der Katholischen Akademie "Die Wolfsburg" in Mülheim an der Ruhr

Beginn: 9:30 Uhr Ende: 16:45 Uhr

Die Menschen, die nach Nordrhein-Westfalen zuwandern, kommen aus den unterschiedlichsten Kulturkreisen. Die erfolgreiche Integration dieser vielfältigen Kulturen hat ein Land wie Nordrhein-Westfalen stark und attraktiv gemacht. Mangelnde Integration und Abschottung behindern die Entwicklung der Gesellschaft. Der Sport konnte schon immer eine Brücke zwischen den Kulturen bilden. Über das gemeinsame Sporterlebnis ergibt sich die Gelegenheit, Menschen anderer Kulturkreise kennen zu lernen, Gemeinsamkeiten zu entdecken, etwas über die fremde Kultur und Verhaltensweisen zu lernen, aber auch Missverständnisse und Vorurteile abzubauen, Verständnis und Toleranz im Gegenzug aufzubauen. Da im Sport die Kommunikation häufig nonverbal erfolgt, bieten sich hier die Gelegenheit zum Lernen über die sprachliche Grenzen hinweg.

Somit ist Sport mit seinen weitreichenden Chancen und Möglichkeiten nicht nur eines von vielen, sondern aus unserer Sicht eines der zentralen Felder, in denen Integration von Zuwanderinnen und Zuwanderern gefördert werden kann.

Integration kann aber nicht am Ende einer gemeinsamen sportlichen Übungsstunde aufhören, sondern muss auch auf andere Lebensbereiche ausgedehnt werden bzw. auf sie ausstrahlen. Dafür sollen im Rahmen dieses Fachgesprächs Erfahrungen ausgetauscht und Anregungen gegeben werden. Das setzt voraus, sich auch mit den Grenzen und Hemmnissen bei den Integrationsprozessen im Sport auseinander zusetzen.

Ziel der Fachtagung ist es, den Sport als wichtiges und notwendiges Integrationselement herauszustellen. Was der Sport erreichen kann, wie er es erreichen kann, soll dadurch ermittelt werden, dass der Blick auf die Sportpraxis gerichtet und Erfahrungen in unterschiedlichen Bereichen des Sports berücksichtigt werden. Als Experten konnten wir u.a. Prof. Dr. Wolf-Dietrich Bukow, Prof. Dr. Petra Gieß-Stüber, Prof. Dr. Frank Kalter, Prof. Dr. Christa Kleindienst-Cachay, den Integrationsbeauftragten den Landes NRW, Thomas Kufen und Olaf Thon als "respect"-Paten gewinnen. 



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