Ein Beispiel für eine engagierte Frau im Sport: Bianka Schreiber-Rietig als Chefredakteurin der Zeitschrift "Sportsfrau"

Engagierte Frauen zur Durchsetzung der Interessen des eigenen Geschlechts sind im Sport noch viel zu selten. Ein besonderes Beispiel: Bianka Schreiber–Rietig. Die Journalistin hat schon viel für die Belange der Frauen und Mädchen getan, sich nie von Widerständen schrecken lassen und sich schon mit manchem Mann in einer sportlichen Führungsrolle angelegt.

Link zur "Sportsfrau"
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Bianka Schreiber-Rietig wurde 1954 in der Oberpfalz geboren und hat eine sportliche Vergangenheit hinter sich. Schon als Kind stand sie wie ihre gesamte Familie auf den Skiern. Schon als Kind einer sportbegeisterten Familie lernte sie Skilaufen und entdeckte neben dem Wintersport auch noch die Leichtathletik für sich, besonders im Weitsprung war sie sehr erfolgreich und holte für ihren Verein, den TSV Mehlmeisel dem sie über 40 Jahre angehört, viele Titel.

 

Der aktive Sport blieb für sie immer nur ein Hobby, Ambitionen zum Leistungssport hatte sie nicht. Nach dem Abitur studierte sie Geschichte und Sport und begann ein Volontariat bei der Zeitung "Der neue Tag" in Weiden.

 

"Die Zeit der Hausfrauengymnastik der 50er Jahre ist vorbei"

 

Durch die Bewerbung um ein USA-Stipendium verschlug es die Oberpfälzerin nach Frankfurt am Main, zuerst zur "Frankfurter Neuen Presse", danach zur "Tennisrevue" und zur "Frankfurter Rundschau". Hier berichtete Bianka Schreiber-Rietig 15 Jahre lang über sportliche Ereignisse beim Schwimmen und Skifahren, aber besonders über sportpolitische Themen. Dort avancierte sie dann auch zur stellvertretenden Ressortleiterin.
 

Mit ihrem Mann und ihren zwei Söhnen zog sie nach Bonn. Als die Regierung nach Berlin umzog, ging die Familie aus Berufsgründen des Mannes mit in die Hauptstadt. Thomas Rietig ist ebenfalls Journalist und in leitender Funktion bei einer Agentur tätig. "Privates Sportreiben musste lange Zeit auf Eis gelegt werden, es fehlte einfach die Zeit dafür. Mittlerweile habe ich aber wieder begonnen, jogge, trainiere für den Halbmarathon, fahre mit meinem Mann Rad und habe sogar mit meinen Söhnen einen Rugby - Versuch gestartet", erzählt Bianka Schreiber-Rietig.
 
Auch in beruflicher Sicht konzentriert sich die Journalistin wieder ganz auf ihr Lieblingsthema: den Sport. Sie arbeitet frei für Zeitungen, Radio und Sportprojekte. Außerdem hat sie für die Kampagne des Deutschen Sportbundes "Sport tut Frauen gut - die Frauen tun dem Sport gut" ein Werkheft verfasst.
 
Ihr neuestes Projekt ist die "Sportsfrau". Bei der im September zum ersten Mal erschienenen Zeitschrift möchte sie als Chefredakteurin besonders auf die verschiedenen Anliegen von Frauen im Sport aufmerksam machen. "Mein Anliegen ist es, zu zeigen, dass die Frauen in der Relation z.B. im Spitzensport gegenüber den Männern nicht nur in der allgemeinen Berichterstattung viel zu kurz kommen. Hier muss dringend etwas getan werden. Auch viele Verbände müssen die Sportlerinnen noch viel mehr unterstützen. Das gilt auch für den Breitensport. Es sollte viel mehr auf die Bedürfnisse von Mädchen und Frauen abgestimmt werden. Die Zeit der 'Hausfrauengymnastik' aus den 50er Jahren ist endgültig vorbei."
 

Selbst Freizeitsportlerin beobachtet sie immer mehr Frauengruppen, die sich vom Vereinsangebot nicht genügend berücksichtigt fühlen und sich selbstständig etwa in Walking Gruppen zusammen finden. Im eigenen Umfeld versucht Bianka Schreiber-Rietig gerade ein Projekt mit Freunden auf den Weg zu bringen: Omas und Opas in Action mit Enkel und Enkelin: Ein generationsübrgreifendes sportliches Freizeitangebot.

 

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Link zur Frauen-Sportzeitschrift "Sportsfrau"

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Konkret ist noch nichts, soll aber demnächst passieren. Wenn die engagierte "Sportsfrau" dann neben all ihren Aufgaben noch ein bisschen Zeit findet, schreibt sie an ihrem Roman. Natürlich über die Welt des Sportes. "Ähnlichkeiten mit realen Personen sollen dabei nicht zufällig sein."


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