DOSB mit Gabriele Wrede wieder im Vorstand des Deutschen Frauenrates vertreten.

Gabriele Wrede vom Landessportbund Berlin gehört seit dem vergangenen Wochenende als Beisitzerin dem neuen Vorstand des Deutschen Frauenrates an, in dem Sie die Interessen des DOSB vertritt.

Gruppenbild mit der neuen Beisitzerin im Vorstand des Deutschen Frauenrates, Gabriele Wrede (Mitte, vorne) und der DOSB-Vizepräsidentin Ilse Ridder-Melchers (links dahinter). Foto: DOSB
Gruppenbild mit der neuen Beisitzerin im Vorstand des Deutschen Frauenrates, Gabriele Wrede (Mitte, vorne) und der DOSB-Vizepräsidentin Ilse Ridder-Melchers (links dahinter). Foto: DOSB

114 Delegierte von 45 der insgesamt 56 Mitgliedsverbände des Deutschen Frauenrates wählten am vergangenen Wochenende die 50-jährige Diplom-Ingenieurin Marlies Brouwers von der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Frauenverbände zur Vorsitzenden sowie Claudia Menne vom Deutschen Gewerkschaftsbund und Dr. Bettina Schleicher von den Business and Professional Women – Germany e.V. zu stellvertretenden Vorsitzenden. Als Beisitzerinnen gehören dem neuen Vorstand an: Dr. Dagmar-E. Dennin vom Deutschen Ärztinnenbund e.V., Ilona Helena Elsner für die Evangelischen Frauen in Deutschland e.V., Almuth Kollmorgen vom Deutschen Juristinnenbund e.V., Sieglinde Scheel vom Demokratischen Frauenbund e.V., Dr. Ing. Kira Stein vom Deutscher Ingenieurinnenbund e.V. und Gabriele Wrede vom Deutschen Olympischen Sportbund. Der neue Vorstand ist für zwei Jahre gewählt. 

Der DOSB war auch in diesem Jahr wieder mit einer starken Delegation vertreten und traf sich bereits am Freitagnachmittag unter der Leitung von Vizepräsidentin Ilse Ridder-Melchers zu einer vorbereitenden Sitzung. Mona Küppers, Landessportbund NRW,  konnte am Sonntagmittag als Delegationsleiterin eine erfolgreiche Tagungsbilanz ziehen: Gabriele Wrede, LSB Berlin, die in den letzten zwei Jahren als Beisitzerin im Vorstand gearbeitet hat, wurde bereits im ersten Wahlgang das Vertrauen erneut ausgesprochen. Außerdem wurden vom DOSB Bärbel Puchert, Deutscher Handball Bund, als Kassenprüferin und Erica Fischbach, Landessportbund Hessen, als Mitglied der Antragskommission gewählt.

Die Mitgliederversammlung des Deutschen Frauenrates beriet und verabschiedete neben vielen aktuellen gesellschaftspolitischen Themen eine Resolution mit dem Titel „Ohne Frauen fehlt der Technik was“. Frauen spielen auch heute noch bei der Entscheidung über technische Entwicklungen nur sehr selten eine Rolle. Technik gilt nach wie vor als Männersache - eine Zuschreibung, die sich hartnäckig hält, obwohl Frauen in den Fertigungsbereichen technischer Betriebe schon immer beschäftigt waren und heutzutage zunehmend auch in den High-Tech-Bereichen unter anderem als Technikerinnen oder Ingenieurinnen tätig sind.

Die neue Vorsitzende des Deutschen Frauenrates, Marlies Brouwers, bekräftigte anlässlich ihrer Wahl die Ziele der Resolution: „Der Deutsche Frauenrat will zukünftig stärker dazu beitragen, dass einerseits die Technikakzeptanz steigt, andererseits aber mögliche negative Auswirkungen von Entwicklungen ernsthaft und transparent für alle Bürger/innen dargestellt und diskutiert werden. Ziel ist dabei, der Vorstellung entgegenzuwirken, Technik sei objektiv, wertfrei und geschlechtsneutral“.

Weitere Infos unter: www.frauenrat.de


  • Gruppenbild mit der neuen Beisitzerin im Vorstand des Deutschen Frauenrates, Gabriele Wrede (Mitte, vorne) und der DOSB-Vizepräsidentin Ilse Ridder-Melchers (links dahinter). Foto: DOSB
    Gruppenbild mit der neuen Beisitzerin im Vorstand des Deutschen Frauenrates, Gabriele Wrede (Mitte, vorne) und der DOSB-Vizepräsidentin Ilse Ridder-Melchers (links dahinter). Foto: DOSB

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