Der queere Sport positioniert sich

In Berlin fand am vergangenen Wochenende die erste BundesNetzwerkTagung der queeren Sportvereine (BuNT 2018) statt.

Das Veranstaltungslogo BuNT 2018
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Viele Personen aus Sportorganisationen, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft kamen dort zusammen, um gemeinsam über queere Belange im Sport zu diskutieren. Spannende Fachvorträge und zahlreiche Workshops boten Raum für Austausch und Ideen, wie eine tolerante und respektvolle Sportlandschaft in Deutschland vorangetrieben werden kann.

Eines der Ergebnisse ist eine gemeinsame Position der Teilnehmenden: Die Teilnehmenden der „BundesNetzwerkTagung der queeren Sportvereine (BuNT) 2018“ fordern auf, gemeinsam für Vielfalt und Akzeptanz und eine wertschätzende Kultur im Freizeit-, Breiten- und Leistungssport einzustehen!

Dafür braucht es:

  • die kontinuierliche Fortsetzung des Austauschs und der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Politik, Gesellschaft, queerer Interessenvertretungen und dem organisierten Sport
  • Strukturen und Ansprechpersonen für queere Belange in den Sportvereinen und -verbänden
  • die Verankerung von Antidiskriminierungsinhalten zu sexueller und geschlechtlicher Vielfalt in der Aus- und Fortbildung im Sport als Teil eines Gesamtkonzepts von Vielfalt
  • eine inklusive und barrierearme Regelung der Sportverbände für trans*, inter* und nicht binäre (divers) Sporttreibende, um ihnen eine Teilnahme am Training und an Wettkämpfen sowohl im Breiten- wie im Leistungssport zu gewährleisten
  • die verstärkte Aufnahme queerer Belange im Sport in Forschung und universitäre Ausbildung
  • satzungsgemäße Regelungen, die eine Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung, geschlechtlicher Identität oder körperlicher Geschlechtsmerkmale im organisierten Sport untersagen

Die queeren Sportvereine und alle Teilnehmenden der BuNT 2018 bringen ihre Expertise und Kompetenzen in den weiteren Prozess mit dem organisierten Sport ein.

"In dem Zusammenhang wäre es wichtig zu erfahren, welche Rolle weitere Institutionen und Organisationen im Prozess für mehr Vielfalt und Akzeptanz im Sport spielen wollen" sagt Kirsten Witte-Abe, stellvertretende Ressortleiterin für Gleichstellung im DOSB. Gerne stehe das BuNT-Team für weitere Vernetzung zur Verfügung, www.vorspiel-berlin.de.

Mehr Informationen über die im Rahmen von BuNT diskutierten Themen gibt es hier.

(Quelle: DOSB)


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