3. DSB-Frauensymposium "Frauen im Schießsport"

Die diesjährige Arbeitstagung des Frauenausschusses des Deutschen Schützenbundes in Schweinfurt stand unter dem Motto „ Frauen im Schießsport - Frauen in den Medien“.

Die Rolle der Frauen im DSB, war Thema des 3. Frauensymposiums. Copyright: picture-alliance
Die Rolle der Frauen im DSB, war Thema des 3. Frauensymposiums. Copyright: picture-alliance

Eröffnet wurde das 3. Frauensymposium des Deutschen Schützenbundes auf Einladung der Oberbürgermeisterin und Schirmherrin Gudrun Grieser in der Diele des Schweinfurter Rathauses.  

Die Vizepräsidentin des DSB, Ute Krämer, überbrachte die besten Wünsche des Präsidiums und forderte „mehr weibliche Häuptlinge aus dem Kreis der Indianer“.  

Im Rahmen dieser festlichen Eröffnung zeichnete die Bundesfrauenbeauftragte Renate Koch  drei Schützinnen mit dem Ehrenpreis „Die Rose“ aus. Für herausragende ehrenamtliche Tätigkeit wurden Ursel Marquordt, Hannelore Hoeft (beide Niedersächsischer Sportschützenverband) und Gertie Dreimann (Westfälischer Schützenbund) geehrt. In der Laudatio jeder Preisträgerin würdigte Renate Koch ausführlich deren Verdienste um die Frauenarbeit im Schützenwesen.  

Der Bundesfrauenbeauftragten war es gelungen, für den Samstag mit Ilse Ridder-Melchers (Vizepräsidentin des Deutschen Olympischen Sportbundes) und Dr. Inge Berndt (ehemalige Vorsitzende des Bundesausschusses Frauen im Sport) hochkarätige Referentinnen zu gewinnen.  

Ilse Ridder-Melchers stellte die Struktur der Frauenarbeit im neugegründeten Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) vor. Sie untermauerte ihre  Ausführungen mit dem Zitat des Präsidenten des DOSB Dr. Thomas Bach mit seinem Statement zur Bedeutung dieser Arbeit: „Wir benötigen dringend die Qualifikation und das Engagement der Frauen im Sport. Wir können es uns schlichtweg nicht erlauben, die Fähigkeiten von 50 Prozent unserer Bevölkerung nicht in unsere Arbeit einzubeziehen!“  

Dr. Inge Berndt verdeutlichte in ihrem Referat am Modell eines Dreiecks die wechselseitigen Interessen von Sportlerinnen, Medienvertretern und Funktionsträgern aus Sport und Wirtschaft. An zahlreichen Beispielen wurden Probleme der Mediendarstellung von Frauen in unterschiedlichen Sportarten sichtbar. Im Resumee fasste die Referentin Ansätze zur Verbesserung der Medienarbeit zusammen. 

90 Teilnehmerinnen aus allen Landesverbänden diskutierten am Nachmittag die zukünftige Rolle der Schützinnen im DSB. In drei Workshops entwickelten sie Ansätze zur besseren Mediendarstellung in Sport und Ehrenamt. „Der DSB tut gut daran, sein Image in der Öffentlichkeit sorgfältig zu reflektieren“, ist das Resumee der engagierten Diskussionen. Die Schützinnen haben dafür eine Reihe von Überlegungen zusammen getragen. Die Hauptthemen waren „Praktische Pressearbeit“, „Interviewtechniken“ sowie „Frau im Rampenlicht“.  

Der abschließende Sonntag begann mit der Zusamennfassung der in den Workshops erarbeiteten Thematiken, bevor Frauenbeauftragte Renate Koch die nächsten Projekte des Frauenaussschusses vorstellte. So wird es noch in diesem Jahr erstmalig eine Broschüre „Arbeitshilfen für die Frauenarbeit“ geben, die die Arbeit der Damenleiterinnen im Verein, Kreis, Bezirk und auf Landesebene erleichtern soll.


  • Die Rolle der Frauen im DSB, war Thema des 3. Frauensymposiums. Copyright: picture-alliance
    Die Rolle der Frauen im DSB, war Thema des 3. Frauensymposiums. Copyright: picture-alliance
  • Die Teilnehmerinnen der Veranstaltung in Schweinfurt. Copyright: DSB
    Die Teilnehmerinnen der Veranstaltung in Schweinfurt. Copyright: DSB

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