2. Präventionskongress „IN FORM - Gemeinsam mehr bewegen“ in Mainz

Am 9. Februar fand in Mainz der zweite gemeinsame Präventionskongress des Bundesgesundheitsministeriums und der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. unter dem Motto „IN FORM - Gemeinsam mehr bewegen“ statt.

Der Kongress "IN FORM - Gemeinsam mehr bewegen" fand jetzt in Mainz statt. Copyright: picture-alliance
Der Kongress "IN FORM - Gemeinsam mehr bewegen" fand jetzt in Mainz statt. Copyright: picture-alliance

Eröffnet wurde der Kongress „IN FORM - Gemeinsam mehr bewegen“ vom Parlamentarischen Staatssekretär des Bundesgesundheitsministerium, Rolf Schwanitz, dem Rheinland- Pfälzischen Gesundheits-Staatssekretär Christoph Habermann und der Präsidentin der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V., Helga Kühn-Menge, MdB. 

Bei dem Kongress stellten die Mitgliedsorganisationen der Bundesvereinigung ihre Strategien und Maßnahmen zur Umsetzung des Nationalen Aktionsplans „IN FORM - Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“ vor. Als Aktionspartner mit dabei war auch der Deutsche Olympische Sportbund mit einem Informationsstand über seine vielfältigen Initiativen für Bewegung und Gesundheit und mit der Vorstellung seines neuen Netzwerkprojekts „Bewegung und Gesundheit - mehr Migrantinnen in den Sport“, mit dem der DOSB die Integration von Migrantinnen in den organisierten Sport fördern und nachhaltig sichern will. „Mit diesem zweieinhalbjährigen Modellprojekt kann der DOSB seine reichen Erfahrungen aus drei Arbeitsfeldern, nämlich ‚Gesundheit’, ‚Integration’ und ‚Gleichstellung’ bündeln und nutzen, um mehr Migrantinnen und heute noch sportferne Frauen aus schwierigen Milieus für mehr Bewegung und Gesundheit zu gewinnen,“ so DOSB- Vizepräsidentin Ilse Ridder-Melchers bei der Vorstellung des Projektes.

Der Sport hat ein hohes sozial-integratives Potential und kann aus dem erfolgreichen Programm „Integration durch Sport“, das 2009 sein 20jähriges Bestehen feiert, vielfältige Praxisbeispiele nachweisen, wie die Integration von Migranten und Migrantinnen durch Sport gelingen kann. Als Partner im Gesundheitsbereich ist der DOSB mit seinen Mitgliedsorganisationen seit langem anerkannt und leistet mit seinen Angeboten einen bedeutenden Beitrag zur Förderung der Volksgesundheit und zur Entlastung des Sozialstaates. Das Projekt wurde im letzten Jahr im DOSB ausgeschrieben. Eine Jury hat fünf Verbände als Projektpartnerinnen ausgewählt, den Deutschen Turner-Bund, die DLRG, den Ju-Jutsu- Verband, die Sportjugend des Berliner LSB und den LSB Baden-Württemberg. Diese Verbände werden jeweils mit mindestens drei Vereinen und unterschiedlichen Netzwerkpartnerinnen Kursangebote entwickeln und umsetzen. Die Ergebnisse werden jeweils dokumentiert, gebündelt und ausgewertet und in breiter Form für die Verbands- und Vereinsarbeit nutzbar gemacht. Von zentraler Bedeutung für diese Projekte sind der Netzwerkcharakter, die interkulturelle Öffnung und die Nachhaltigkeit. Die Projekte nehmen die Sportwünsche der Betroffenen auf und vernetzen sich im Wohnumfeld, mit Kindergärten und Grundschulen, mit der Jugendhilfe, mit Ämtern und Krankenkassen. Die Kombination mit anderen Bildungsangeboten, z.B. Sprachkurse, Ernährungsangeboten Bewerbungshilfen, sind Pflicht. Die interkulturelle Öffnung auf beiden Seiten wird über den Baustein „Sport interkulturell“ gefördert, die Einbindung von Migrantinnen in der Verbands- und Vereinsarbeit und die Ausbildung von Migrantinnen zu Übungsleiterinnen unterstützt.


  • Der Kongress "IN FORM - Gemeinsam mehr bewegen" fand jetzt in Mainz statt. Copyright: picture-alliance
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